Einleitung

In Deutschland leiden zirka drei Millionen Menschen unter einem Tinnitus. Das entspricht 15 Prozent der Gesamtbevölkerung. Und jedes Jahr treten rund 300.000 neue Fälle auf. Die Ursachen für das Pfeifen oder Rauschen im Ohr können aber unterschiedlich sein. Die gute Nachricht vorab: Tinnitus ist behandelbar. Das terzo-Zentrum Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, neueste Forschungsergebnisse zur Entstehung und Behandlung von Tinnitus in innovative Therapiekonzepte einfließen zu lassen, die Ihnen den bestmöglichen Behandlungserfolg versprechen. Ziel unserer Arbeit ist es außerdem, eine breite Informationsbasis zu schaffen, um Ihnen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck finden Sie auf der vorliegenden Seite umfassende Informationen zu den Ursachen, Symptomen, Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen eines Tinnitus

Dominik Batram – Hörgeräteakustikmeister, terzo®Gehörtherapie-Berater, Inhaber terzo-Zentrum Berlin

Dominic Batram
Hörgeräteakustikmeister, Audiotherapeut, terzo®Gehörtherapie-Berater, Inhaber terzo-Zentren Berlin, Roseneck, Potsdam und Babelsberg

Was ist Tinnitus eigentlich?
Formen von Tinnitus

Die medizinische Bezeichnung eines Tinnitus lautet Tinnitus Aurium, das ist lateinisch und bedeutet so viel wie „Klingeln der Ohren“. Unter Tinnitus versteht man plötzlich auftretende Geräusche im Ohr, die von Betroffenen wahrgenommen werden, ohne dass akustische Signale von außen als Auslöser dafür in Frage kommen.

Das Geräusch kann einseitig oder auf beiden Ohren zu hören sein, permanent oder nur zeitweise auftreten und aus einem oder mehreren Geräuschen bestehen. Unterschieden wird dabei zwischen objektiven und subjektiven Ohrgeräuschen.

Objektiver Tinnitus (seltener)

Ein objektiver Tinnitus ist ein Geräusch, dem eine physikalische Schallquelle zugrundeliegt. Mögliche Auslöser eines objektiven Tinnitus sind bspw. Gefäßkrankheiten, eine muskuläre Verkrampfung oder auch Bluthochdruck, wobei häufig ein pulssynchroner Tinnitus gehört wird, der im Rhythmus des eigenen Pulsschlages auftritt. Beim objektiven Tinnitus gibt es also eine tatsächliche Geräuschquelle als Auslöser. Allerdings leidet nur ein sehr geringer Teil der Betroffenen unter einem objektiven Tinnitus.

Subjektiver Tinnitus

Der weitaus größte Teil der Betroffenen (> 99 %) hat einen subjektiven Tinnitus, d. h., der Tinnitus ist nur vom Betroffenen selbst wahrnehmbar. Hier fällt es deutlich schwerer, eine konkrete Ursache als Auslöser festzumachen, da es keine von außen feststellbare Schallquelle gibt.

Bild einer sitzenden Frau, die sich an ihr Ohr greift - Tinnitus-Symptomatik

Um einen Tinnitus effektiv behandeln zu können, muss zunächst dessen Ursache ermittelt werden: ist er objektiv oder subjektiv?

Tinnitus-Symptome

Die Symptome eines Tinnitus können sehr vielfältig sein, z. B. ein hochfrequentes Pfeifen, ein Summen, das sich anhört wie brutzelnde Butter oder auch ein an Grillen erinnerndes Zirpen. Egal ob Piepsen, Rauschen oder Brummen – ein Tinnitus hat viele Gesichter, die jeder Betroffene anders empfindet. Dabei klagen immer mehr Menschen über Ohrgeräusche, die nur sie wahrnehmen können. In Deutschland leiden etwa drei Millionen Menschen unter einem Tinnitus. Das entspricht 15 Prozent der Gesamtbevölkerung. Und jedes Jahr treten rund 300.000 neue Fälle auf.

Manche Betroffene gewöhnen sich sehr schnell an die Geräusche im Ohr und lernen, damit zu leben, für andere bleiben sie auf Dauer belastend und unerträglich. Unterschiedlich ist also vor allem die Intensität, mit der der Tinnitus empfunden wird. Dabei spielt die psychische und physische Konstitution eine wichtige Rolle, aber auch die akustische Umgebung, in der man sich gerade aufhält. So wird ein Tinnitus unter Stress und Anspannung in der Regel verstärkt wahrgenommen, ebenso in sehr ruhigen Momenten, z. B. nachts im Bett.

Was sind die Ursachen von
subjektivem Tinnitus?

Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft liegt einem subjektiven Tinnitus eine Veränderung der Hörverarbeitung zugrunde. Die an der Hörverarbeitung beteiligten Nervenzellen im Gehirn weisen dabei eine Überaktivität auf, weil die normale Verarbeitung akustischer Signale gestört ist. Die Ursachen dieser Störung wiederum können sehr verschieden sein und müssen nicht zwingend direkt mit dem Ohrbereich zusammenhängen. So können unterschiedlichste Krankheiten, seelische und körperliche Belastungen, aber auch Stress einen Tinnitus auslösen.

Beispielsweise können Konflikte in der Partnerschaft oder im Beruf so belastend sein, dass sie eine Stressreaktion des Körpers hervorrufen. In diesen Stresssituationen wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, das zu einer schlechten Durchblutung des Innenohrs führen kann. Eine gute Durchblutung ist jedoch entscheidend für ein gutes Gehör und eine intakte Hörverarbeitung.

Abstraktes Modell eines Kopfes mit grafischer Darstellung des Hörzentrums im Gehirn sowie des Hörfrequenzspektrums als Wellenfromdarstellung.

Die Ursachen eines subjektiven Tinnitus können vielfältig sein. Bei stressbedingten Symptomen ist eine Durchblutungsstörung des Ohres häufig der Auslöser.

Weitere Tinnitus-Ursachen können sein:

  • hearing Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose
  • hearing Herzrhythmusstörungen
  • hearing Bluthochdruck
  • hearing Diabetes
  • hearing Verspannungen im Bereich des Nackens oder der Halswirbelsäule
  • hearing Zahnschäden und Kieferfehlstellungen
  • hearing Nasennebenhöhlenentzündungen
  • hearing Morbus Ménière
  • hearing Akustikusneurinom
  • hearing Hörsturz
  • hearing Knalltrauma
  • hearing weitere körperliche Ursachen

Häufigste Ursache
des Tinnitus: Hörminderung

Eines ist sicher, die Ohrgeräusche sind nie die Krankheit selbst, sondern nur das Symptom! Tinnitus ist Zeichen einer Veränderung im hörverarbeitenden System. Die Hauptursache, die zu solch einer Veränderung führen kann, ist eine Hörminderung. So führt eine Schädigung am Innenohr dazu, dass die Haarsinneszellen nicht mehr genügend akustische Reize aufnehmen und verarbeiten können. Dadurch ist die Weiterleitung akustischer Signale über die Nervenbahnen zum Gehirn gestört.

Die von der Hörminderung betroffenen Nervenzellen sind folglich unterfordert und neigen dazu, sich – quasi als Ausgleich – ihr eigenes Signal zu erschaffen. Zwar haben nicht alle Menschen mit Hörverlust einen Tinnitus. Was aber viele nicht wissen: 80 bis 90 Prozent aller Tinnitus-Betroffenen haben gleichzeitig einen meist noch unbemerkten Hörverlust. Daher ist es sehr wichtig, dass Betroffene umfassend aufgeklärt und behandelt werden.

Zusammenhang von Tinnitus und Hörverlust

Bei einem Hörverlust kann das geschädigte Ohr nicht mehr alle Hörinformationen richtig in die Hörverarbeitung im Gehirn leiten. Dadurch wird das Nervenzellnetzwerk der Hörverarbeitung auf Grund einer fehlenden Nutzung abgebaut. Davon sind primär auch die Hörfilter betroffen.

Diese können dann das Ohrgeräusch nicht mehr herausfiltern oder im Hintergrund der Wahrnehmung halten. Daher steht bei einem Tinnitus das störende Ohrgeräusch im Vordergrund, der Betroffene kann es nicht ausblenden, sondern nimmt es bewusst wahr. Das kann zur Belastung für den Betroffenen werden.

Bild einer Frau, die eine Hörgeste macht - Hörverlust als häufige Tinnitus-Ursache

Nach aktuellem Stand der medizinischen Forschung ist ein Hörverlust die häufigste Tinnitus-Ursache.

Formen und
Behandlungsmethoden von Tinnitus

Bild eines Stetoskops auf einem Tafelhintergrund, daneben Schriftzug Tinnitus

Die Behandlung eines Tinnitus ist zunächst abhängig von dessen Form bzw. Phase: ist er akut oder chronisch?

Akuter Tinnitus

Die Formen des Tinnitus werden – abhängig von ihrer Dauer – in zwei Phasen unterteilt. Ein akuter Tinnitus dauert bis zu drei Monate an. Bei einem Großteil der Betroffenen verschwindet der akute Tinnitus wieder – entweder von allein oder durch Unterstützung der Behandlung. Ein akuter Tinnitus ist mit konventionell-medizinischenen Methoden häufig gut behandelbar.

Konventionell-medizinische Behandlung

In der Phase des akuten Tinnitus wird oft von ärztlicher Seite eine medikamentöse Behandlung beispielsweise mit Cortison, Magnesium oder Vitamin-E-Präparaten versucht. Einem Großteil der Betroffenen kann damit geholfen werden, sodass der akute Tinnitus sich nicht zu einem chronischen Tinnitus entwickelt.

Chronischer Tinnitus

Ein Tinnitus, der länger als drei Monate anhält, gilt dagegen als chronischer Tinnitus und wird häufig mit alternativen oder psychotherapeutischen Mitteln behandelt. Die Behandlung eines chronischen Tinnitus ist außerdem abhängig davon, wie stark die Patienten unter den Ohrgeräuschen leiden. Während einige Betroffene gelernt haben, mit dem Pfeifen im Ohr umzugehen (ein sog. kompensierter Tinnitus), beeinträchtigt ein dekompensierter Tinnitus das Leben der Patienten sehr stark.

Sie wissen nicht, mit dem störenden Geräusch umzugehen und sind entsprechend belastet. Sie leiden zum Beispiel unter Schlafstörungen, Depression oder Angst. Grundsätzlich zu unterscheiden ist beim chronischen Tinnitus zwischen Behandlungsmethoden, die auf eine Reduzierung des Tinnitus-Geräuschs abzielen und Behandlungsmethoden, die eine Linderung des Leidensdrucks erreichen wollen. Für beide Ansätze bietet der Markt eine breite Palette an.

Alternative Behandlungsmethoden

Viele alternative Behandlungsmethoden sind auf die Heilung eines chronischen Tinnitus ausgerichtet. Ihnen ist jedoch gemein, dass eine Wirkungsweise gegen das Ohrgeräusch oder gar eine Heilung vom Tinnitus wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Im Folgenden einige Beispiele:

  • hearing Homöopathischer Therapieansatz: Homöopathie beruht auf einem ganzheitlichen Ansatz.Der Mensch wird in seiner Gänze wahrgenommen und behandelt.Die Bekämpfung einzelner Symptome zählt nicht dazu.Da es sich bei Tinnitus aber um ein Symptom handelt, wird ein Homöopath zunächst versuchen, in einem persönlichen Gespräch die dem Symptom zugrunde liegenden Ursachen herauszufinden.Im Anschluss wird er eine Behandlung empfehlen, zu der auch die Verschreibung homöopathischer Mittel gehören kann.
  • hearing Ginkgo-Präparate: Ginkgo-Präparate werden aus den Inhaltsstoffen des Ginkgo-Baumes erzeugt. Diesen Inhaltsstoffen werden unterschiedliche Wirksamkeiten zugesprochen. U. a.zählt dazu eine antioxidative Wirkung und Förderung der Durchblutung. Beides soll zu einer Linderung von Tinnitus beitragen. Ginkgo-Präparate werden in verschiedenen Darreichungsformen u. a.in Apotheken angeboten. Eine Behandlung sollte nur in Absprache mit einem behandelnden Arzt erfolgen.
  • hearing Schüßler-Salze: Schüßler-Salze werden in Tablettenform angeboten. Auch sie sollen in entsprechend verabreichter Form gegen Tinnitus helfen.

Psycho-therapeutische Ansätze

Zur anderen Kategorie gehören Ansätze, die das Leben mit dem Tinnitus erleichtern wollen. Dabei geht es vor allem darum, den Umgang und das Leben mit dem Ohrgeräusch zu erlernen, Ängste zu überwinden und negative Gedanken in eine positive Richtung umzudeuten. Hier können z. B. eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie, Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder Bewegungstherapie hilfreich sein.

Was also tun bei Tinnitus?

Erster Schritt: Konsultation eines Facharztes (HNO)

Tritt der Tinnitus das erste Mal auf und hält für länger als ein bis zwei Tage an, gilt es als erstes einen Arzt aufzusuchen. Nur der Facharzt, sprich der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ist in der Lage, eine Diagnose zu stellen. Er kann versuchen, im persönlichen Gespräch den Ursachen der Geräusche im Ohr nachzugehen.

Ihm stehen außerdem verschiedene Untersuchungsmethoden und Hörmessungen zur Verfügung um abzuklären, ob es sich um einen subjektiven oder einen objektiven Tinnitus handelt. Zudem lassen sich in einer Tinnitusanalyse die Frequenz und Lautstärke des Geräuschs eingrenzen. Gegebenenfalls kann der Mediziner eine medikamentöse Behandlung empfehlen.

Weitere Schritte (chronischer Tinnitus)

Hält der Tinnitus länger als drei Monate an, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Ohrgeräusche von Dauer sind. Man spricht dann von einem chronischen Tinnitus. Spätestens jetzt ist die Auseinandersetzung damit ein wichtiger Schritt zum Leben mit dem Ohrgeräusch. Um mit den Geräuschen wie dem Rauschen besser umgehen zu können, sind Kenntnisse über die Vorgänge im Ohr und Gehirn eine wichtige Grundvoraussetzung. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand sind die Geräusche im Ohr auf eine gestörte Verarbeitung der Hörinformationen zurückzuführen. Ursache hierfür ist bei einem Großteil der Tinnitus-Betroffenen der oft noch unbemerkte Hörverlust. So treten wie bei einer Hörminderung auch bei einem Tinnitus erhebliche Defizite der Hörfilter auf. Hier kann eine Versorgung mit Hörgeräten in Kombination mit einer Hörtherapie helfen.

Visuelle Darstellung des Hörfrequenzspektrums als Overlay über dem Ohr einer Frau

Tritt nach etwa drei Monaten keine Besserung ein, ist die Wahrscheinlichkeit eines chronischen Tinnitus groß. Spätestens jetzt ist die Auseinandersetzung damit ein wichtiger Schritt zum Leben mit dem Ohrgeräusch.

Zum einen wird durch die Kombination aus Hörtraining und dem Tragen von Hörsystemen der Hörverlust ausgeglichen. Das sorgt dafür, dass alles Gehörte wieder ordnungsgemäß in die Hörverarbeitung gelangen kann. Zum anderen kann die Tinnitus-Belastung oft deutlich reduziert werden, da durch gezieltes Hörtraining die beeinträchtigten Filtereigenschaften wieder gestärkt werden. Das Gehirn wird wieder besser mit Hörinformation versorgt. So ist es möglich, die natürliche Geräuschkulisse verstärkt wahrzunehmen, das Piepen im Ohr tritt in den Hintergrund, was die Belastung durch den Tinnitus reduziert.

Bild einer Frau mit Kopschmerzen - Sinnbild für psychosomatische Zusatzbelastung durch Hörverlust und Tinnitus

Die psychische und körperliche Belastung einer Hörminderung wird oft nicht erkannt bzw. unterschätzt.

Zusätzliche Belastung durch Hörverlust

Was vielen in Zusammenhang mit einem Hörverlust nicht bewusst ist, ist die damit verbundene Anstrengung durch Hörstress. Dieser wird oftmals von Betroffenen nicht als solcher erkannt. Erschöpfungssymptome werden einfach auf einen anstrengenden Tag zurückgeführt. Ein solcher Erschöpfungszustand kann jedoch anstelle des Arbeitspensums auf Schwerhörigkeit oder einen Hörverlust zurückzuführen sein.

In so einem Fall funktioniert das Gehör nicht mehr einwandfrei, das Gehirn filtert weniger Umgebungsgeräusche heraus. Die einprasselnden Geräusche lassen sich von den Betroffenen nur unter großer Anstrengung erkennen und priorisieren. Hörstress und Erschöpfung sind die Folge.

Die Kombination von
Hörgeräten und
Therapieansatz

Das Tragen von Hörsystemen in Kombination mit einer Gehörtherapie bietet einerseits die Möglichkeit, den Hörverlust auszugleichen, also bisher nicht mehr wahrgenommene akustische Signale in die Hörverarbeitung zu leiten, das Verstehen zu verbessern und die Höranstrengung zu mildern. Andererseits dient die Versorgung mit akustischen Reizen dazu, die zur Hörverarbeitung benötigten Nervenbahnen mit Arbeit von außen zu versorgen. Die Beschäftigung mit dem lästigen Tinnitus, dem durch eine Fehlfunktion der Nervenbahnen erzeugten Eigengeräusch, entfällt. Die terzo-Gehörtherapie beginnt mit umfassenden Messungen und einem darauf aufbauenden individuellem Therapieplan. Dabei fungiert ein Hörgerät im Rahmen der vorgelagerten Gehörtherapie als Trainingsgerät. Im Laufe des Hörtrainings wird das eigene Gehör durch die individuelle Gehörtherapie wieder sensibler.

Bild eines jungen Mannes mit Kopfhörern beim Hörtraining. Der Mann macht eine In-Ordnung-Geste.

Bei einem chronischen Tinnitus mit Hörminderungs-Ursache ist der kombinierte Ansatz von Hörgerät und Hörtraining sehr erfolgsversprechend.

Denn mit unserem vorgelagertem Hörtraining lassen sich Hörschäden behandeln und die Funktion der Hörfilter wieder stärken. Mit der terzo-Gehörtherapie wird das Gehör innerhalb weniger Wochen geschult, ähnlich wie ein untrainierter Muskel. Dabei nutzen Sie Trainings-CDs und -Hörgeräte sowie verschiedene Übungen – zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung.

Im Anschluss an die Therapie findet eine umfassende Beratung statt, bei der Ihre Hörgeräte angepasst werden. Mit dem trainierten Gehör können Sie die Unterschiede bei der Qualität von Hörgeräten selbst beurteilen.Dank des Hörtrainings verschwinden die Hörgeräte nicht in der Schublade.Schon bald werden Sie feststellen, dass Sie sich wieder leichter konzentrieren können.

Geht der Tinnitus wieder weg?

Bild einer lächelnden jungen Frau, die eine Hörgeste macht - Gehörtherapie in Kombination mit Hörgeräten lindert Tinnitusbeschwerden signifikant.

Eine Hörminderung, die meist die Ursache eines chronischen Tinnitus ist, ist irreperabel. Mithilfe einer kombinierten Gehörtherapie lässt sich jedoch sehr gut damit leben lernen - soweit, dass der Tinnitus gänzlich aus der bewussten Alltagswahrnehmung verschwindet.

Eine Heilung vom störenden Ohrgeräusch bringt das Tragen von Hörgeräten in Kombination mit der terzo-Gehörtherapie nicht, da die Ursache, die Hörminderung irreparabel ist. Es ist vielmehr eine Behandlungsmethode, die darauf abzielt, die Wahrnehmung des Tinnitus und damit die Belastung der Betroffenen deutlich zu reduzieren. Ein konsequentes Tragen der Geräte von mindestens 12 Stunden täglich kann den Tinnitus so weit in den Hintergrund treten lassen, dass er gänzlich oder beinahe unhörbar wird. Dadurch lassen sich Lebensqualität und -freude deutlich verbessern!

Tinnitus Berlin –
Kontaktmöglichkeiten
für Betroffene

Terzozentrum Berlin

Tinnitus-Dispositions-Analyse

Kontaktieren Sie das terzozentrum für einen Termin zur Tinnitus-Dispositions-Analyse.

local_phone 030 88716606

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Montags bis Freitags
von 09:00 – 18:00 Uhr
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Charité Berlin

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10117 Berlin

Uni-Klinik Jena

Universitätsklinikum in
Jena

local_phone 03641 93 29 393

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